Aktuelle Einbruchsstatistik und Trends:
Die Kriminalstatistik für Wohnungseinbruchdiebstahl (WED) aus dem Jahr 2024 liefert ein gemischtes Bild, zeigt aber eine klare Tendenz zur Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen. Die Aufklärungsquote ist mit 15% sehr gering. Die Gesamtschadenhöhe über das Jahr gerechnet liegt bei über 350Mio €
Regionalmeldung:
Lingen: Am 19.2. kam es tagsüber in einem Wohnhaus zu einem Einbruchdiebstahl. Es wurden Schmuck und andere Wertgegenstände entwendet. Die Täter sind bislang unbekannt.
Hohe Quote gescheiterter Einbrüche:
Fast die Hälfte aller Einbruchversuche (ca. 45–46 %) bleibt im Versuchsstadium stecken. Dies ist der wichtigste Indikator für das gestiegene Sicherheitsbewusstsein und die Wirksamkeit mechanischer und technischer Sicherungen. Einbrecher geben nach wenigen Minuten des erfolglosen Versuchs meist auf.
Steigender Schaden pro Einbruch:
Obwohl der Einbruch nicht immer gelingt, steigt der durchschnittliche finanzielle Schaden pro vollendetem Einbruch (zuletzt auf ca. 3.800 Euro). Dies liegt mutmaßlich an der Inflation und dem höheren Wert gestohlener Güter.
Unterschiede:
Das Einbruchsrisiko ist in städtischen Regionen und Metropolen generell höher als in ländlichen Gebieten. Die Zeit zwischen 10:00 Uhr und 20:00 Uhr (wenn Täter ein leeres Haus erwarten) gilt als besonders gefährlich. Die heutige Anonymität der Nachbarschaft in den (Groß-)Städten unterstützt dieses Risiko zudem.
Regionalmeldung:
Einbruch in Emsbüren: In der Nacht zum 19.2. wurde in einem Bürogebäude eingebrochen und Bargeld entwendet. Die Täter konnten unerkannt flüchten.
Rekordschaden in der deutschen Industrie:
Der Gesamtschaden durch Datendiebstahl, Industriespionage und Sabotage ist um weitere 8% auf ein Rekordniveau gestiegen und liegt in der aktuellen Erhebung (2025) bei rund 289 Milliarden Euro pro Jahr. Acht von zehn Unternehmen waren in den letzten 12 Monaten betroffen, wobei die Dunkelziffer noch etwas höher sein dürfte. Bei den Angriffen ist der Trend zur Nutzung von KI zu erkennen, was mittlerweise etwa 50% der Fälle ausmacht.
Regionalmeldung:
Grafschaft Bentheim: Bei einem Einbruch in Gewerbeflächen im Landkreis Grafschaft Bentheim ist es zu Sachschäden in Höhe von vermutlich über 400.000€ gekommen. Die Täter haben sich auf bisher unbekannte Art und Weise Zugang zum dem Objekt verschafft. Bei dem anschließenden Diebstahl wurde IT Equipment und hochwertiges Werkzeug entwendet.
Leichter Anstieg der Fallzahlen:
Nach einem deutlichen Rückgang während der Corona-Pandemie (2020/2021) sind die registrierten Fallzahlen im Jahr 2024 wieder leicht angestiegen (Über 78.000 Fälle, ein Anstieg von ca. 0,8 % gegenüber 2023)
Regionalmeldung:
Emlichheim: In der Nacht zum 18.2. kam es zu einem Einbruch auf einem Betriebshof. Ziel der Täter war ein Lagercontainer, in dem sich Reststücke von Kupfer befanden. Die Täter haben sich gewaltsam durch einen Zaun Zugang zum Gelände verschafft.
Regionalmeldung:
Lingen: In der Nacht zum 9.2. kam es zu massiver Sachbeschädigung in einer Shisha-Bar mitten in der Lingener Innenstadt. Es entstand hoher Sachschaden. Wertgegenstände wurden nicht entwendet. Die Täter sind bislang unbekannt.